Aktuelles

  Hinweise auf aktuelle Tagungen, Fortbildungen  
  Rückblick  
  Der aktuelle EfEU-Newsletter  
  Ihre Rezension ist gefragt!  
 

 

 

 






Hinweis auf aktuelle Tagungen, Fortbildungsangebote

 

Erasmus+-ProjektTowards gender sensitive education“

„‘Towards gender sensitive education’ is a three-year long project implemented by five organisations from three EU countries in a strategic partnership. The project addresses the issue of gender diversity in classroom. The main objective is to enhance gender sensitivity of current and future teachers“ (aus der Projekt-Homepage: http://gendersensed.eu).

Die wesentlichen Projektinhalte sind: Bestandsaufnahme und Analyse von gender­sensibler Pädagogik (in Curricula und rechtlichen Rahmenbedingungen, in Schulbüchern, in der Lehrer*innenausbildung, in der schulischen Umsetzung) in den drei beteiligten Ländern Ungarn, Tschechische Republik und Österreich; Qualifizierung von Lehrer*innen-Bildner*innen als Multiplikator*innen für gendersensible Pädagogik; Entwicklung von Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrer*innen in Kooperation mit Schulen, Entwicklung von Ausbildungsmodulen für angehende Lehrer*innen; inter­nationale Austauschtreffen der am Projekt beteiligten Lehrer*innen; Durchführung von Pilot­durchgängen; Evaluation und Entwicklung von E-Learning Modulen.

Laufzeit: 1. September 2017 bis August 2020.

Beteiligte Organisationen:

  • Masaryk University (Brno/Tschechische Republik) - Projektleitung
  • Hungarian Women’s Lobby (Budapest/Ungarn)
  • Gender Information Centre NORA - GIC NORA (Brno/Tschechische Republik)
  • ELTE University - Institute of education (Budapest/Ungarn)
  • EfEU (Wien/Österreich)

Vorhaben/Umsetzung:

  • Phase I (September 2017 – Juni 2018):
    • Desk research (Vergleich von nationalen Dokumenten bzgl. Schul- bzw. Hochschulbildung und Gender)
    • Abhalten von Fokus-Gruppen mit Lehrkräften bzw. Fortbildner*innen
    • Ethnografische Forschung in Schulen in Ungarn und in der Tschechischen Republik

  • Phase II (Mai 2018 – Januar 2020): Entwicklung und zweimalige Durchführung (1. Pilot – Evaluierung – 2. Pilot) von zwei 30-Stunden-Kursen zu geschlechtssensibler Pädagogik, Erstellung von kurzen Videos über Geschlechts­stereotype im Unterricht für die Zielgruppen Lehramt-studierende bzw. Lehrkräfte der Sekundarstufe I; je Durchgang ca. 10-15 Lehrpersonen, wobei 2-3 Lehrkräfte stärker eingebunden sind (u.a. durch detailliertes Feedback)
  • Phase III (Januar 2020 – August 2020): Verbreitung der Ergebnisse (Website, Artikel, Veranstaltungen)

Kofinanziert durch das Erasmus+ Programm
KA2 - Cooperation for Innovation and the Exchange of Good Practices
KA201 - Strategic Partnerships for school education
der Europäischen Union

 

WorkshopSuperlehrer*innen und Rabenmütter. Wer soll/darf/muss erziehen?“

Termin: 3. April 2019, 10 bis 13 Uhr
Ort: Sky Lounge (Dachgeschoß) - 1090 Wien, Oskar-Morgenstern-Platz 1

Im Workshop berichtet Kerstin Witt-Löw zuerst von ihren vor mehreren Jahren gehaltenen Lehrveranstaltungen, in denen zukünftige Pädagoginnen über ihre eigenen Vorstellungen einer „guten Mutter" mit der Methode der Kollektiven Erinnerungsarbeit reflektierten. Die Studentinnen sollten sich bewusst werden, wie kulturell wandelbar die Norm der „guten Mutter" ist und sie sollten die realen Lebenssituationen von Müttern und deren Bedürfnisse erforschen.

Michael Holzmayer ergänzt diese damaligen Vorstellungen von „guten Müttern" durch die heutige Sicht von Lehramtsstudierenden zu ihrem Bild der guten Lehrerperson.

Gemeinsam mit den Teilnehmer*innen soll darauf aufbauend erkundet und diskutiert werden, inwieweit sich diese Normen in den letzten 20 Jahren verändert haben, welche Zuschreibungen und Erwartungen es heute gibt und wie das Zusammenspiel von Lehrer*innen und Müttern/Eltern heute ausschaut bzw. künftig ausschauen könnte.

Eine Veranstaltung von der Gender AG des Zentrum für Lehrer_innenbildung in Kooperation mit der Zentrumsvertretung Lehramt und der Gender AG der Bildungswissenschaft sowie mit Unterstützung des ZLB.

Folder zum Workshop: hier

Anmeldung für Gebärdendolmetsch an judith.goetz@univie.ac.at




Rückblick

Mag.a Renate Tanzberger wurde für den 3. Teil des Radiokollegs zum Thema „An der Wurzel gepackt - Mathematik kreativ vermittelt“ interviewt.

Die Sendung (gestaltet von Ilse Huber) wurde am 30.5.3018 ausgestrahlt und kann hier nachgehört werden.

__________________________________________

Wir bedanken uns bei allen, die die 30-Jahr-Feier des Vereins EfEU "Geschlechter*Gerechtigkeit - Bildung - Perspektiven" am 22.11.2016 zu einem wunderschönen Fest haben werden lassen.

Ein Kurzbericht findet sich hier,
Claudia Schneider und Renate Tanzberger


__________________________________________

Am 26. und 27. Juni 2017 fand das 1. Österreichisches Vernetzungstreffen in der geschlechtergerechten Bildungs- und Jugendarbeit in Salzburg statt. Ziel der Tagung war es, Konzepte, Allianzen und Schnittstellen sichtbar zu machen und zu stärken, in der Jungen- und Mädchenarbeit ebenso wie in der schulischen und außerschulischen Arbeit mit Jugendlichen. Das Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchen­beratungsstellen www.netzwerk-frauenberatung.at und der Dachverband Männerarbeit Österreich www.dmoe-info.at planten die Tagung gemeinsam im Auftrag des Sozialministeriums und des Bildungsministeriums, sowie mit Unterstützung des Familien- und Jugendministeriums und des Frauenministeriums.

Fokus / Themen waren Herausforderungen im Umgang mit Diversität und kultureller Vielfalt, z.B. Sexualität, Körperlichkeit und Gesundheit, Gewaltprävention, Berufs- und Lebensplanung, Integration und Partizipation sowie Kooperations- und Vernetzungsmöglichkeiten und (strukturelle) Bedingungen dafür. Zur Tagung kamen ca. 120 Personen.

Die Dokumentation der Vorträge, Workshops und Dialogforen (u.a. Queere Konzepte in der Bildungsarbeit mit Renate Tanzberger / Verein EfEU) finden sich hier.